| Deutschlands ältestes
Naturschutzgebiet Naturlandschaft erhalten |
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Der Naturpark Siebengebirge ist zu 100% ein Naturschutzgebiet. Das bedeutet aber nicht, dass der Naturpark völlig sich selbst überlassen wird. Das Siebengebirge wird seit etwa 2.000 Jahren von den Menschen genutzt und ist deshalb auch kein Urwald. So bedeutet Naturschutz im Siebengebirge der Erhalt der sehr alten Kulturlandschaft mit Wäldern, Obstwiesen und Weinbergen. Deshalb ist Naturschutz und Holzeinschlag im Siebengebirge kein Widerspruch. Nutzung durch den Menschen gehört zur Naturlandschaft Siebengebirge und so gehört auch heute die Nutzung zum Naturpark. Allerdings geschieht dies einzig unter der Zielsetzung, den Wald stabil und artenreich zu erhalten. |
Seidelbast, eine im Siebengebirge heimische Pflanze, steht auf der Roten Liste der gefährdeten Tier- und Pflanzenarten und ist streng geschützt. |
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| Forstwirtschaft im Siebengebirge bedeutet keine Kahlschläge sondern Schutz des Holzes durch Förderung eines stufigen Waldes mit Bäumen jeden Alters. Dort wo dies nicht von selbst geschieht, wird es durch standortgemäße Aufforstungen bestimmter Baumarten unterstützt. So werden die Wunden, die der Mensch mit maßlosem Holzeinschlag bis Anfang des 20.Jahrhunderts oder durch den Zweiten Weltkrieg im Siebengebirge hinterlassen hat, verringert. (Leitlinien Waldwirtschaft und Jagd) | |||||
Der Erhaltung der Artenvielfalt gelten auch die Gebote für die Wanderer im Siebengebirge. Im Siebengebirge sind mehr als 80 der in der Roten Liste geschützten Pflanzen und Tiere zu finden. |
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